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Der Kressepapst mit Tradition

Der Brun­nen­kres­se-Anbau hat in Erfurt seit fast 400 Jah­ren Tra­di­ti­on. Ralf Fischer führt die­se mit viel Enga­ge­ment und Elan fort. Für die Wahl­kreis­zei­tung “SÜD” war ich zu Gast bei einem, dem der Nutz­gar­ten­bau min­de­stens so am Her­zen liegt, wie dem Begrün­der Chri­sti­an Reichart.

Akro­ba­tisch sieht es aus, wie Ralf Fischer auf den schma­len Holz­plan­ken arbei­tet. Dar­un­ter ein Meer aus saf­tig grü­ner Brun­nen­kres­se. Mit gekonn­ten Hand­grif­fen und einem klei­nen Mes­ser pflückt er das vit­amin­rei­che und sehr gesun­de Win­ter-Gemü­se. Des­sen Anbau und Ern­te erfolgt näm­lich in allen Mona­ten mit einem R. Und bei den Fischers geht das schon seit meh­re­ren Genera­tio­nen so. “Bereits mei­ne Groß­el­tern und Eltern haben die Brun­nen­kres­se hier ange­baut”, so Fischer.

Eine sehr lecke­re Diva

Der Anbau will auch geübt sein. Die Braun­kärsch, wie sie in Erfurt eigent­lich genannt wird, ist näm­lich nicht nur eine Deli­ka­tes­se, son­dern auch auch eine klei­ne Diva. Das Was­ser muss von sehr guter Qua­li­tät sein, leicht flie­ßend und am besten zwi­schen 10 — 12 ° Celsius.

Das Erfur­ter Drei­brun­nen-Gebiet eig­net sich dafür zum Glück per­fekt. Ein Grund auch, war­um der Begrün­der des deut­schen Gar­ten­baus Chri­sti­an Reichart genau hier den Anbau der Brun­nen­kres­se ent­wickel­te. Rei­chardt war der erste der den Nutz­an­bau in Form der Klin­gen ent­wickel­te. Klin­gen wer­den die leicht mit Was­ser gefüll­ten Becken genannt, in denen sich die Braun­kärsch anbau­en lässt. Im Rah­men der BUGA prä­sen­tiert des­halb auch ein Muse­um die­se tra­di­ti­ons­rei­che Geschich­te auf dem Gelän­de von Herrn Fischer.

Letz­tes Jahr kurz vor dem Aus

Letz­tes Jahr wäre es mit die­ser Tra­di­ti­on jedoch bei­na­he vor­bei gewe­sen. Die gan­ze Ern­te ist kaputt gegan­gen, nach­dem ver­schie­de­ne Fak­to­ren die Was­ser­qua­li­tät und ‑höhe nega­tiv beein­fluss­ten. Mit der Hil­fe von zwei begab­ten Gar­ten­bau-Stu­den­tin­nen und vie­ler Freun­de wur­de jedoch glück­li­cher­wei­se das Blatt gewen­det. Gera­de noch recht­zei­tig zum BUGA-Jahr. Bei dem das Erfur­ter Urge­mü­se und histo­ri­sche Gar­ten­bau-Sym­bol natür­lich ein abso­lu­tes Aus­hän­ge­schild ist.

Ralf Fischer ist ein Erfur­ter Urge­wächs, genau wie sei­ne Brun­nen­kres­se. Und die Ver­wandt­schaft hat eben­so einen grü­nen Dau­men. Wie der Name schon ver­rät, han­delt es sich hier­bei um unse­ren Gemü­se Fischer aus Dittelstedt. 

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